Gebietsschutz Quartiere an der Aare

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Was ist das Projekt «Gebietsschutz Quartiere an der Aare»?

Das Projekt «Gebietsschutz Quartiere an der Aare» ist ein Hochwasserschutzprojekt der Stadt Bern. Es erstreckt sich entlang des Aarelaufs vom Dählhölzli bis zum Engehalde-Kraftwerk. Mit verschiedenen Massnahmen soll das dicht besiedelte Gebiet der Quartiere Dalmazi, Marzili, Matte und Altenberg langfristig vor Hochwasser geschützt werden.

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Welche Massnahmen sieht das Projekt «Gebietsschutz Quartiere an der Aare» vor?

Das Projekt sieht vor, das Ufer der Aare zu erhöhen, um die Abflusskapazität der Aare zu steigern und eine oberflächige Überströmung der Ufergebiete zu vermeiden. Die einzelnen, auf die Umgebung angepassten Massnahmen werden im Wasserbauplan konkretisiert.

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Welche Massnahmen sind im Marzili geplant?

Im Marzili ist eine erhöhte Sitz- bzw. Pritschenmauer geplant, die sowohl Bad als auch Quartier vor Überflutung schützt. Dank einer leichten Anböschung des Terrains ist die Mauer von der Liegewiese aus kaum wahrzunehmen. Drainageleitungen mit dazu gehörenden Pumpwerken regeln den Grundwasserspiegel.

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Welche Massnahmen sind im Dalmaziquartier geplant?

Geplant sind Objektschutzmassnahmen an den einzelnen Gebäuden sowie Drainageleitungen und Pumpwerke.

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Was passiert mit der Aarstrasse?

Die Aarstrasse soll neu dem Mischverkehr mit Schwerpunkt Fuss- und Veloverkehr dienen. Das in die Aare hinausragende Trottoir der Aarstrasse soll zurückgebaut werden, damit die alte Uferschutzmauer und der ursprüngliche städtebauliche Zustand wieder hergestellt werden können.

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Welche Massnahmen sind in der Matte geplant?

Im Gebiet Tych, Matte, rechtes und linkes Aareufer, ist eine Schutzmauer geplant. Ziel ist es, die Mauer möglichst diskret in den bestehenden Stadt- und Gewässerraum einzufügen. Auf eine öffentlich begehbare Quaianlage – wie sie ursprünglich geplant werden sollte – wird verzichtet. Das rechte Aareufer wird renaturiert.

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Welche Massnahmen sind im Altenberg geplant?

Im Altenberg soll der heute viel zu schmale Fussweg verbreitert werden. Der Hochwasserschutz wird zum Teil mit einer Ufermauer und zum Teil mit Objektschutz an den Gebäuden sichergestellt.

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Welche zusätzlichen Massnahmen sind in der Matte notwendig?

Der sehr durchlässige Untergrund macht namentlich in der Matte zusätzliche Massnahmen notwendig: Eine unterirdische Dichtwand soll hier dafür sorgen, dass kein Aarewasser durch den Boden in die Häuser und Quartiere eindringt.