Variante «Objektschutz Quartiere an der Aare»

Die Variante «Objektschutz Quartiere an der Aare» ist eine der beiden Varianten, die nach der Nutzwertanalyse weiterverfolgt wurden. Sie basiert auf Ufererhöhungen, welche die Abflusskapazität der Aare erhöhen. Unterirdische Dichtwände und Drainagen schützen vor eindringendem Grundwasser. In Anlehnung an die alte Stadtmauer würden die Ufererhöhungen mehrheitlich als Ufermauer realisiert.

Die Variante «Objektschutz Quartiere an der Aare» weist eine sehr gute Schutzwirkung auf und ist im Vergleich zur Variante «Stollen Dalmazi-Seftau» kostengünstiger. Sie bedeutet aber eine Veränderung des Stadtbildes.

Im Februar 2009 hat sich der Gemeinderat der Stadt Bern dafür ausgesprochen, einen Wasserbauplan in der Variante «Objektschutz Quartiere an der Aare» zu realisieren. Im Mai 2009 wurde indessen die Dringliche Interfraktionelle Motion «Hochwasserschutz in der Stadt Bern: Nachhaltige Variante» vom Stadtrat als erheblich erklärt. Die Ergebnisse der in diesem Zusammenhang geführten Abklärungen führten dazu, dass der Gemeinderat im Januar 2012 den Antrag stellte, die «Nachhaltige Variante» nicht weiter zu verfolgen.