Optimierte Alarmierung / Bereitschaft

Intensive Regenfälle führten am 21. August 2005 zu Rekord-Wasserabflüssen in der Stadt Bern. Die Schadensgrenze wurde innerhalb weniger Stunden erreicht und die der Aare angrenzenden Gebiete überflutet. Zudem wurden 1000 bis 1400 Kubikmeter Treibholz angeschwemmt, was zur Verstopfung der Schwelle und des Matte-Tychs führte. Um eine ähnliche Situation künftig besser bewältigen zu können, hat die Feuerwehr Massnahmen zur Optimierung von Alarmierung und Bereitschaft getroffen.

Interventionsvorbereitung

  • Verbesserter Zugang zu aktuellen Messwerten der Abflussmengen
  • Zusätzliche Messstelle in der Matte
  • Wasserabflussprognose an Messstelle Schönau
  • Monitoring der Prognosen und der Wetterlage neu als Daueraufgabe der Feuerwehr
  • Neues Interventionskonzept mit Stufen
  • Leistungsvereinbarung für den Kraneinsatz zur Entfernung von Schwemmholz und zur Notentlastung der Schwelle

Alarmierung

  • Optimierung der Sirenenanlagen und Einführen einer Sirenengruppe „Hochwasseralarm Aare Bern“
  • Neues Angebot: SMS-Warnung für Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Quartiere

Mobiler Objektschutz

  • Neue, grössere Lager für Sandsäcke
  • Anschaffung einer Sandsack-Abfüllanlage
  • Anschaffung von „Beaver-Schläuchen“ (mit Wasser auffüllbare Dammelemente)