Interventionsplätze Matte

Beim Hochwasser 2005 wurde die Matte durchströmt. Ursache war die mit Schwemmholz verkeilte Schwelle, die der Aare den normalen Lauf versperrte. Die vorhandenen Interventionsmöglichkeiten reichten damals nicht aus, um das Schwemmholz rechtzeitig zu entfernen. Die Uferabschnitte bei der Matteschwelle und entlang des «Tychs» waren für schwere Mobilkräne, welche heute eingesetzt werden, nicht genügend belastbar.

Geeignete Abschnitte wurden mit baulichen Massnahmen gezielt verstärkt und damit zu sogenannten Interventionsplätzen ausgebaut. An den betreffenden Stellen entlang der Aarstrasse, der Schifflaube und der Wasserwerkgasse wurden rund zehn Meter lange und etwa 22 Zentimeter dicke Mikropfähle in den Boden eingelassen und mit stabilen Betonplatten überdeckt. Dank dieser Verstärkung ist heute der Einsatz schwerer Kräne zur Entfernung von Schwemmholz möglich.