Provisorischer Hochwasserschutz Tych

Beim Hochwasser 2005 verkeilte sich Schwemmholz in der Matte-Schwelle und versperrte somit den normalen Lauf der Aare. Anders als bei früheren Hochwassern trat die Aare deshalb bereits oberhalb der Schwelle über die Ufer und durchströmte das Mattequartier.

Der «Provisorische Hochwasserschutz Tych» entlang der Aarstrasse und des Tychs soll verhindern, dass die Aare wie beim Hochwasser 2005 über die Ufer tritt und durch das Quartier fliesst.

Versuche an der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie (VAW) der ETH Zürich hatten gezeigt, dass die provisorische Ufererhöhung mit einer verstärkten Holzverschalung bis auf die Höhe des bisherigen Geländers das Risiko einer Durchströmung der Matte vermindern kann.

Diese bauliche Massnahme entlastet die Einsatzkräfte der Feuerwehr, da die Einrichtung der mobilen Sperren zeitlich verzögert erfolgen und die Intervention in anderen Quartieren sichergestellt werden kann.

2008 wurde der provisorische Hochwasserschutz Tych fertig gestellt. Er muss später durch langfristige Hochwasserschutzmassnahmen abgelöst werden.